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Therapie

Aktive Therapien als Kern der Behandlungöffnen/schließen

Die einzelnen Therapien bilden den Kern der Behandlung der Patienten in der Klinik.
Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf aktiven Therapien, um die persönliche Leistungs-
fähigkeit des Patienten langfristig zu steigern. Die aktiven Therapien geben dabei Hilfe-
stellungen und Anregungen, damit die Patienten auch nach der Beendigung der Rehabili-
tation aktiv bleiben. Denn nur die Fortführung der aktiven Therapie sichert auch langfristig
den Erfolg einer Rehabilitationsmaßnahme.

Neben der aktiven Therapie bilden Seminare, Vorträge und praktische Schulungen einen
weiteren Teil des individuellen Therapieplans. Der Patient soll sich mit seiner Erkrankung
auseinandersetzen, diese verstehen und lernen, seinen zukünftigen Lebensstil auch an die
Erfordernisse der Erkrankung anzupassen und zu ändern.

Unterstützung für die unterschiedlichen Lebensbelange – wie z. B. die Wiedereingliederung
in Beruf und Gesellschaft mit dem Ziel der größtmöglichen Teilhabe geben die Beratungen
und Schulungen der Sozialarbeiter, Berufs- und Rehaberater, der Ergotherapeuten und nicht
zuletzt die Hilfestellungen der Psychologen.

Den klassischen Wohlfühltherapien (passive Anwendungen), wie z. B. Massagen und medi-
zinischen Bädern, wird ein eher untergeordneter Charakter zugesprochen, zumal diese auch
später begleitend ambulant durchgeführt werden können.

Therapie in der Gastroenterologieöffnen/schließen

Kochen

  • Ernährungstherapie
  • Ernährung über transnasale Magen- und Dünndarmsonden
  • Adjuvante und palliative Chemotherapie
  • Diabetes-Schulung/ Beratung
  • Insulin-Neueinstellung
  • PEN-Schulung
  • Ösophagogastroduodenoskopie mit Varizenligatur oder Varizensklerosierung
  • BEG-PED-Anlage
  • Blutstillung durch Injektionstechnik am oberen und unteren Gastrointestinaltrakt
  • Polypektomie am oberen und unteren Gastrointestinaltrakt
  • Proktoskopie gegebenenfalls mit Ligatur von Hämorriden

Therapie nach Transplantationenöffnen/schließen

Die Information und die Aufklärung über das Leben mit dem transplantierten Organ ist neben der engmaschigen Überwachung der medikamentösen Therapie die zentrale Aufgabe der Rehabilitationsbehandlung nach einer Transplantation.

Besprechung Transplantationen

  • Aufklärung über Komplikationen und Folgeerkrankungen
  • Soziale Beratung über Hilfestellung im sozialen System, beruflichen Alltag, Schwerbehinderung (mit spezieller Schulung durch den Sozialarbeiter)
  • Einübung einer adäquaten Ernährung durch Ernährungsberatung und spezielle Kochkursen
  • Angstabbau durch Entspannungstechniken
  • Medikamentöse Maßnahmen, wie kontrollierte Einleitung und Dosisanpassung der Immunsuppressiva, Überwachung der Immunsuppressionstherapie
  • Überwachung der Funktion des Organs sowie der Grundkrankheit
  • Betreuung und Beratung im psychologischen Bereich

Therapie in der Orthopädieöffnen/schließen

Um die genannten Rehabilitationsziele in der Orthopädie, nämlich Schmerzlinderung und verbesserte Eigenversorgungsfähigkeit sowie Steigerung der Mobilität zu erreichen, liegt ein Schwerpunkt in der Aktivierung der Patienten. Daneben führen wir unter anderem folgende Therapieformen durch:

Schwimmbad Therapie

  • Manuelle Therapie
  • Klassische Krankengymnastik
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Klassische Massagen
  • Physikalische Therapie
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Minimalinvasive Eingriffe an der Wirbelsäule sowie an den Extremitätengelenken
  • Knorpelaufbau.

Therapie in der Kardiologieöffnen/schließen

Untersuchung KardiologieAn der Fachklinik Sonnenhof kommt ein auf die individuellen Gesundheitsprobleme und Funktionsdefizite unserer Patienten und seine persönlichen Rehabilitationsziele hin ausgerichtetes multimodales rehabilitatives Therapiekonzept zur Anwendung.

Dieses steht unter ärztlicher Leitung und bezieht immer das gesamte Rehabilitationsteam ein, welches sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rehabilitationspflege, der Physiotherapie/ Krankengymnastik, der Balneologie, der Sport-, Trainings- und Bewegungstherapie, der Ergotherapie, der Ernährungsberatung, der Psychologie und des Sozialdienstes zusammensetzt.

Dabei werden die auf dem Boden standardisierter Behandlungsmodule aufeinander aufbauenden Therapien und Maßnahmen für alle Patienten in regelmäßigen Teambesprechungen genau und individuell aufeinander abgestimmt sowie gemeinsam Konzepte und Strategien für einen langfristig erfolgreichem Behandlungsverlauf entwickelt und umgesetzt.

Sozialdienstöffnen/schließen

Besprechung

Der Sozialdienst unserer Klinik bietet ein umfassendes Beratungsprogramm zu verschiedenen sozialrechtlichen Themen an.

Es finden Beratungen zum Thema Schwerbehinderung (GdB) sowie Unterstützung bei der Antragsstellung statt.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die berufliche Integration nach Krankheit. Der Sozialdienst unterstützt bei stufenweisen Wiedereingliederungen und bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Auch die Sicherung der Nachsorge im Anschluss an die stationäre Maßnahme gehört zum Aufgabenbereich des Sozialdienstes. Mögliche Hilfsangebote, die organisiert werden können, sind z. B. eine häusliche Krankenpflege oder ambulante Hilfen. Auch stationäre Hilfsangebote wie Kurzzeitpflege oder betreutes Wohnen können vermittelt werden. Bei Bedarf werden auch beratende Gespräche mit Angehörigen durchgeführt. Der Sozialdienst organisiert auch notwendige Hilfsmittel, Haushaltshilfen oder im Bedarfsfall einen Hausnotruf.

Des Weiteren umfasst das Programm des Sozialdienstes Beratung und Unterstützung bei verschiedenen Anträgen bezüglich  Pflegeleistungen, Übergangsgeld oder Krankengeld. Auch bei Fragen zum Thema Rente werden die Patienten kompetent informiert. Ebenso werden Kontaktadressen von Selbsthilfegruppen und sozialen Beratungsstellen vermittelt.

Das Beratungsangebot des Sozialdienstes wird abgerundet durch verschiedene informative Patientenvorträge zu den relevanten Themen "Berufliche Integration", "Finanzielle und sozialrechtliche Möglichkeiten im Krankheitsfall"  und "Leben im Alter".

Psychologieöffnen/schließen

Die konsiliarische Tätigkeit der Psychologischen Abteilung umfasst beratende und psychoedukative Maßnahmen im Einzel- und Gruppensetting.

ÜbungenEine ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung im Rahmen der psychologischen Beratung trägt zur seelischen Verarbeitung der aufgrund von Krankheit und/oder belastender Lebensumstände erhöhten psychischen Anspannung bei und unterstützt so den somatopsychischen Genesungsprozess. Neben der Bewältigung der aktuellen Situation sind die Auseinandersetzung mit notwendigen Lebensstiländerungen im Alltag sowie Beratung bezüglich psychotherapeutischer Weiterbehandlung nach dem stationären Aufenthalt zentrale Anliegen im Hinblick auf eine langfristige Optimierung von Wohlbefinden und Lebensqualität unserer Patienten.

Die ganzheitliche, körperlich-seelische Genesung wird durch eine gute psychovegetative Entspannungsfähigkeit gefördert. Vermittlung und Durchführung von Entspannungstherapien zur psychovegetativen Harmonisierung und Training der natürlichen Entspannungsreaktion bilden wichtige Bestandteile in unserem biopsychosozialen Behandlungskonzept.

Folgende Methoden finden in der klinischen Psychologie Anwendung:

  • Psychologische Beratung
  • Klientenzentrierte Gesprächsführung
  • Verhaltenstherapie
  • Indikationsspezifische psychoedukative Patientenschulungen zur Krankheitsbewältigung
  • Problembezogene psychoedukative Gruppenseminare zu verschiedenen Themen wie z.B. Stressbewältigung, Antirauchertraining, Gesundheitsziele
  • Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson
  • Respiratorisches Biofeedback

Ernährungsberatungöffnen/schließen

Einweisung

Unsere Speisen werden nach den neusten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen zusammengestellt und zubereitet. Grundlage der Zusammenstellung richtet sich weitgehenst nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für eine bewusste Ernährung.

Darüber hinaus gehen wir auf individuelle Unverträglichkeiten unserer gastroenterologischen Patienten ein, da diese besonders auf eine bedarfsgerechte Ernährung angewiesen sind. Unser Ernährungsteam bietet individuelle Beratungsgespräche, Seminare und Vorträge zu den entsprechenden Klinikindikationen an.

Praktische Übungen für Patienten mit gastroenterologischen und ernährungsabhängigen Stoffwechselerkrankungen veranstalten wir mehrmals wöchentlich in der Lehrküche.