an Bauchspeicheldrüse und Gallengang
Abteilung für Gastroenterologie
Warum Rehabilitation bei Verdauungskrankheitenöffnen/schließen
Weil die notwendige Behandlung von gastroenterologischen Erkrankungen durch Operationen, medikamentöse Therapie und Immuntherapie nicht selten zu Folgestörungen führt, die ihrerseits behandlungsbedürftig sind.
Diese vielfältigen, häufig sehr individuellen und mit unterschiedlicher Intensität auftretenden Funktionsdefizite äußern sich sowohl im körperlichen als auch im seelischen Bereich mit teilweise enormen Auswirkungen für den beruflichen Alltag und im sozialen Umfeld. Meist bedeuten sie für die Betroffenen erhebliche Einschränkungen ihrer Lebensqualität.
Ziel der Rehabilitationen und der postoperativen Nachsorge ist es deshalb, eine Linderung individueller, teilweise durch die Akuttherapie nicht vermeidbarer Störungen zu erreichen. Zusätzlich können Bewältigungsstrategien bezüglich dieser Funktionsbeeinträchtigungen erlernt und geschult werden. Weiterhin sollen während der Rehabilitation muskuläre Schwächezustände wieder aufgebaut werden und eine Optimierung der individuellen Ernährungsmöglichkeiten erprobt werden.
Bei besonderen Folgezuständen, z.B. bei Kurzdarmsyndrom, bleibenden künstlichen Darmausgangsanlagen oder mangelernährungsbedingter Kraftlosigkeit, besteht ein wichtiges Therapieziel im Erhalt der Möglichkeit selbstständiger häuslicher Versorgung (Verhinderung der Pflegebedürftigkeit).
Wir behandeln folgende Krankheitsbilderöffnen/schließen
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Behandlung nach Operationen
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Chronische Hepatitiden
bedingt durch Infektion, z.B. Hepatitis B und C
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Divertikulose und Divertikulitiden
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Nachbehandlung bei operativer Entfernung
von Engstellen, Geschwüren und Tumoren im gesamten Verdauungstrakt -
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Erkrankungen mit speziellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, z.B. Gluteinsensitive Enteropathie:
- Lactose
- Xyloseunverträglichkeit
- Syndrom der blinden Schlinge
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Refluxkrankheiten
der Speiseröhre -
Chronische Bauchspeicheldrüsenerkrankung
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Stoffwechselerkrankungen
wie Morbus Wilson, Hemokromatose -
Leberzellschädigungen
Chronisch und toxisch -
Chronische Darmerkrankungen
Chronische, entzündliche Darmerkrankungen
(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) -
Geschwürerkrankungen
im oberen Gastrointestinaltrakt
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Bösartige Tumoren
- Speiseröhre
- Magen
- Leber
- Gallenwege
- Bauchspeicheldrüse
- Dünndarm inklusive Dünndarmlymphomerkrankungen
- hormonproduzierende Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes
- bösartige Tumoren des Dickdarms und des Mastdarms
Schwerpunkt: Rehabilitation nach Lebertransplantationöffnen/schließen
Organtransplantationen zählen mit zu den aufwendigsten Operationen in der heutigen Medizin. Nach einer solchen Operation stellen sich den Betroffenen viele Fragen:
- Was darf ich mir im Alltag zumuten, was muss ich vermeiden?
- Wie geht es medizinisch weiter?
- Welche beruflichen Perspektiven ergeben sich?
Etwa 2-4 Wochen nach der Transplantation beginnt die Anschlussheilbehandlung in der Rehabilitationsklinik.
Ein speziell geschultes Team bestehend aus Ärzte, Physiotherapeuten, Ökotropholgen, Psychologen, Sozialarbeitern und Pflegekräften betreuen die Patienten im Heilungsprozess und begleiten sie Schritt für Schritt für das Leben mit dem neuen Organ.
Wir sind spezialisiert auf die Rehabilitation von folgenden Organtransplantationen:
- Lebertransplantation
- Pankreastransplantation
- Nierentransplantation
- multiviszerale Transplantationen

